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EinführungSAS/Access to ADABAS unter MVS verwendet beim Lesen der Daten grundsätzlich eine Where-Klausel auf einen Superdescriptor in ADABAS. Wenn weder im View-Descriptor noch beim Zugriff selbst eine Where-Klausel angegeben wurde, wird das Verhalten von SAS mit der System-Option ADBDEFW gesteuert. Laut Dokumentation wird in diesem Fall bei der Default-Einstellung, ADBDEFW=1, automatisch eine gültige Where-Klausel erzeugt, die alle Beobachtungen erfasst:
ProblemLeider funktioniert das nicht mehr, wenn auf den ADABAS-View-Descriptor noch ein SAS-SQl-View gesetzt wird. Das ist z.B. beim Code-Generator des SAS/Warehouse-Administrators der Fall. In diesem Fall wird der erste in Frage kommende Superdescriptor offensichtlich auf ungleic 0, bzw. ungleich _blank_ abgefragt, wie das folgende Beispiel zeigt.
LösungUm solche Fehlerquellen zu vermeiden, empfielt es sich, auf die automatische Erstellung der Where-Klausel zu verzichten, und bei der Erstellung des View-Descriptors explizit eine Where-Klausel anzugeben. Damit das niemand vergisst, kann man die SAS-System-Option ADBDEFW auf den Wert 2 setzen. Dann wird eine Fehlermeldung erzeugt, wenn die Where-Klausel fehlt. Anmerkung: Dieses Verhalten kann installationsabhängig sein.
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