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Das Scheitern von Projekten ist vermeidbar, wenn Risiken bewußt durch
ein konsequentes Risikomanagement so früh wie möglich ausgeräumt
werden. Dabei sind grundsätzlich drei Risiko-Arten zu unterscheiden:
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technische Risiken: Mit jedem Projekt wird immer auch ein Stück
"Neuland" betreten, und nicht alle Details lassen sich im Voraus testen.
Technische Risiken lassen sich aber beherrschen, wenn schon in der Projektplanung
darauf geachtet wird, daß sie möglichst frühzeitig erkannt
werden. Dazu gehören z.B. Funktionstests der einzusetzenden Module
und frühzeitige Performance-Tests mit produktiven Daten-Volumina.
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Projektrisiken: Die Erfahrung lehrt, daß sich im Projektverlauf
Auftrag und Anforderungen ändern werden. Daran kann auch eine noch
so sorgfältige Abstimmung im Vorfeld nichts ändern. Von zentraler
Bedeutung ist deshalb, daß bei der Projektplanung und im Design das
Auftauchen von noch unbekannten Änderungswünschen möglichst
weitgehend berücksichtigt wird. Das heißt gerade nicht, alle
möglichen Wünsche im Design vorwegzunehmen, sondern im Design
selbst der Anpassungsfähigkeit an künftige Anforderungen besondere,
aber angemessene, Beachtung zu schenken.
-
Lebenszyklus: Ein flexibles Design läßt sich auch später
leicht an neue Anforderungen anpassen und garantiert eine lange Lebensdauer
des Systems. Allerdings müssen die Bedingungen stimmen. Neben einer
angemessenen und gepflegten Dokumentation gehören dazu insbesondere
die Qualifikation der Mitarbeiter und organisatorische Voraussetzungen.
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