|
Dies ist (noch) kein Produkt.
Es war ursprünglich nur eine schnelle Portierung unserer SAS-basierten Lösung (vgl
"Management und Dokumentation von SASĀ®-Anwendungen") auf unseren Internet-Server.
Im Vordergrund stand der Versuch zu zeigen, dass es sehr wohl möglich ist,
eine anspruchsvolle und vollständige Dokumentation des Datenhaushalts in
einem Unternehmen zu erstellen, zu pflegen und allgemein zur Verfügung zu
stellen. Inzwischen verwenden wir diese Applikation aber intern auch produktiv, vor allem bei der Erstellung von Spezifikationen, und sind dabei, die SAS-basierte Version abzulösen.
Nach wie vor geht es mir hier aber vor allem darum zu zeigen, wie ein Datenmodell für alle "Konsumenten" informativ wird, und die Technik vorzustellen -
oder genauer: die Mindestanforderungen an die dazu notwendigen Werkzeuge.
Für die Modellierung sind das:
- Die vollständige Erfassung aller technisch und
fachlich relevanter Informationen.
- Der einfache Zugriff auf diese Informationen für
einen großen Anwender- und Interessenten-Kreis.
- Eine wirksame Gliederung der Informationen.
(Wird hier nur ansatzweise im Modell-Browser durch die Auswahl eines Bereichs und die
Verbindung zur Programmierung und zum Betrieb umgesetzt.)
- Verzeichnisse für Attribute, Formate und Indizes,
um den Missbrauch von "Entitäten" aus technischen Gründen zu
vermeiden.
- Die Abbildung von "Verwendungs-Beziehungen" bei redundanter Datenhaltung.
- wird fortgesetzt
Für den Betrieb kommen noch weitere Anforderungen hinzu, die hier
schrittweise umgesetzt werden:
- Eine differenzierte Benutzer-Verwaltung mit Lese- und
Schreibrechten.
- Eine Unterscheidung von Entwicklngs-, Test- und
Produktionsumgebung.
Dazu gehöhrt auch eine kontrollierter Transfer in die Test- und
Produktionsumgebung - hier durch verschiedene "Mandanten" realisiert.
- Eine Versionsverwaltung: Nur wenn der Unterschied
zwischen zwei Versionen
automatisch ermittelt wird, ist es auch möglich, die Datenbank für eine
neue Version sicher zu erweitern. Alles andere ist erfahrungsgemäß
fehleranfällig.
- Eine Benutzeranleitung und Hilfe-Funktionen beim Modellieren (fehlen noch weitgehend).
- Vieles, was hier nicht aufgeführt ist, z.B. die Unterstützung
verschiedener Datenbanken, fehlt noch ganz.
|
Diese Anwendung besteht aus:
- Einem Modell-Editor zur Pflege des Datenmodells
und der fachlichen
Informationen. Wenn Sie ihn selbst ausprobieren möchten benötigen Sie
eine Benutzerkennung. Sie können sich aber auch mit der Benutzerkennung
"Gast" anmelden. Ihnen stehen dann alle Funktionen zu Verfügung,
aber ihre Eingaben werden nicht gespeichert.
- Einem Modell-Browser, mit dem sie alle Informationen
aus dem Daten-Modell
abrufen können. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.
In beiden Teilen ließe sich mit Sicherheit im Hinblick auf die Benutzbarkeit
und in der Optik viel verbessern. Aber hier ging es ursprünglich nur um
eine Prüfung des Konzepts und den Beweis der Machbarkeit. Die Weiterentwicklung
erfolgt entlang der Anforderungen eines Beraters, der Spezifikationen und Dokumentationen möglichst effizient erstellen will.
In den
Modell-Beispielen will ich zeigen, was ich unter guter, informativer Modellierung
verstehe, und warum manche Modellierungstechniken in der Praxis zu wenig informativen
Modellen führen.
|
|
Eigene Mandanten:
Diese Platform eignet sich nicht als Basis für den produktiven Einsatz,
weil die Mögleichkeit einer verschlüsselten (https-)Verbindung auf
diesem Server fehlt.
Vermutlich würde auch kein Unternehmen seine Datenmodellierung auf einen
fremden Server auslagern.
Wenn Sie das Tool aber mit eigenen Datenmodellen ausprobieren wollen,
können wir Ihnen separate Mandanten einrichten, auf die nur Sie einen
Zugriff haben.
|